„Just Like That“ ist in mehrerlei Hinsicht das genaue Gegenteil von „God“
Während ich auf „God“ sehr ironisch unterwegs bin und wirklich überhaupt nichts von dem was ich singe auch wirklich so meine, kommt auf „Just Like That“ alles ganz wahrhaftig aus tiefstem Herzen.
Und während ich bei „God“ mit einem ziemlich heftigen Arsenal an Instrumenten auffahre (außer jeder Menge analogen und digitalen Synthesizern auch noch eine Ocarina und eine Melodica, sowie das Singen des Schelfeises), ist „Just Like That“ einfach nur Klavier und ich.
Beinahe hätte der Track es nicht auf das Album geschafft, weil ich mir sehr unsicher war, ob eine Klavierballade wirklich auf eine hauptsächlich elektronische Produktion passt… und ob meine Stimme das hinkriegt. Ich bin aber zufrieden, wie es geworden ist.
Muss ich an dieser Stelle wirklich erzählen, worum es geht?
Vermutilch müsste ich das, sonst wären es keine Liner Notes. Aber ich lasse es trotzdem bleiben, denn ich weiß, dass meine Hörer intelligent genug sind, einen Sinn für sich selbst in diesem Lied zu finden.
Ich will nur eine Sache an dieser Stelle sagen: Passt auf das auf, was euch wertvoll ist. Es ist so vieles zerbrechlich auf diesem Planeten – vieles können wir nicht mehr retten, für einige Dinge ist es noch nicht zu spät, und wieder andere Dinge, nun – die habt allein ihr selbst in der Hand, jeden Tag.

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